Sie befinden sich hier:

01.03.15

In den letzten Tagen wurden mehrere Einbrüche in Kleingartengebieten gemeldet.

Die Polizei gibt folgende Verhaltensempfehlungen, um Einbrüche entgegen zu wirken:

  • In unbewohnten Lauben keine Wertsachen wie teures Werkzeug, Radios oder Fernseher erkennbar (Satellitenschüssel!) zurücklassen
  • Geräte und andere Wertgegenstände, die kurzzeitig in der Laube bleiben müssen, zumindest individuell und dauerhaft kennzeichnen
  • Gartengeräte und Leitern, die zu Einbrüchen verwendet werden können, unter sicherem Verschluss halten
  • Mit dem Kleingartennachbarn über Sicherheit sprechen - warum eigenes Werkzeug wegschließen, wenn Nachbars "Werkstatt" offen steht?
  • An hochwertige technische Sicherungen gegen Einbruch entsprechend den Empfehlungen für das Eigenheim denken! Sie sind aber nur sinnvoll, wenn Umfassungswände und Dach in fester Bauweise erstellt sind.
  • Bei Neu- und Umbauten dann auch hier geprüfte einbruchhemmende Türen, Fenster und Fenstertüren einsetzen, deren Gesamtkonstruktion (Türblatt, Zarge, Schloss und Beschlag beziehungsweise Rahmen, Beschlag und Verglasung) keinen Schwachpunkt bietet. Für unterschiedliche Sicherheitsansprüche gibt es solche Türen, Fenster und Fenstertüren in verschiedenen Widerstandsklassen.
  • Geprüfte einbruchhemmende Tür- und Fensterelemente "aus einem Guss" sind zwar erst einmal teurer als andere Türen, Fenster oder Fenstertüren, ersparen aber die spätere Nachrüstung mit noch mehr Kostenaufwand.
    Einbruchschutz durch Nachrüstung verbessern, dabei alle Elemente sinnvoll aufeinander abstimmen!
  • Als Türblatt mindestens 40 mm Massivholz nehmen, schwache Türblätter auf der Innenseite ganzflächig mit aufgeschraubtem Stahlblech (etwa 1 mm) oder Sperrholz (> 10 mm) verstärken und Tragfähigkeit der Türbänder darauf abstimmen.
  • Ein einbruchhemmendes Schloss, beispielsweise Einsteckschloss oder Mehrfachverriegelung - vorzugsweise mit Schwenkhaken - und dazu einbruchhemmende Profilzylinder und Schutzbeschläge einsetzen
    Die Schlossriegel sollten in ein Winkelschließblech (Materialstärke 3 mm, mehrfache Verschraubung) eingreifen.
  • Als zusätzliche Verriegelung auf der Bandseite sollten Hintergreifsicherungen montiert werden.
  • Die Tür kann aber auch insgesamt mit einem Querriegelschloss nach DIN 18104 gut gesichert werden. Der von außen schließbare Zylinder sollte durch eine Schutzrosette gesichert werden.
  • Wird die Tür lediglich mit einem Vorhängeschloss gesichert, sollte zumindest die massive Überfalle von außen nicht zu demontieren sein und ein Hangschloss mit gehärtetem Bügel und Bügelschutz gewählt werden.
  • Fenster vorzugsweise mit fachgerecht montierten Gittern sichern
  • Massive Klappläden aus Holz oder Metall eignen sich zur Fenstersicherung, wenn sie nicht ausgehebelt werden können und innenseitig mit beispielsweise Querbalken gesichert sind.
  • Zumindest gegen das Aufhebeln der Fenster wirken Fensterzusatzschlösser (möglichst griff- und bandseitig eine Sicherung).
  • Außerhalb der Gartensaison können Fenster auch mit verschraubten, nur von innen zu lösenden (Sperr-)Holzplatten gesichert werden.
  • Nicht empfehlenswert sind (Klein-)Alarmanlagen mit Batteriebetrieb und Alarmanlagen zum Selbstbau

Über Sicherungstechnik informiert die (Kriminal-) Polizeiliche Beratungsstelle.

Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter www.polizei-beratung.de

 

« zurück zu den News / back to the news »