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Sperrmüllabfuhr

Trotz erheblicher gemeinsamer Anstrengungen mit dem Umweltressort, Abteilung kommunale Entsorgung, ist es bis in die jüngste Vergangenheit immer wieder zu illegalen Abfallablagerungen um und im Randbereich von Kleingartengebieten gekommen. Auch wenn nur wenig Sperrmüll aus den Vereinsgebieten selbst bereit gestellt wurde, sind daraus bald illegale Abfallablagerungen geworden, die in Einzelfällen ein Volumen von bis zu 80 m3 aufwiesen.

Daraus musste die Behörde verständlicherweise Konsequenzen ziehen und hat entsprechend reagiert. Aus dem dem Landesverband der Gartenfreunde Bremen e.V. im Herbst des Jahres 2008 zur Kenntnis gegebenen Informationsschreiben zitieren wir die wichtigsten Kernaussagen, mit der Bitte sich hierauf einzustellen:

Um dieser nicht hinnehmbaren Entwicklung im Interesse der Sicherheit und der Hygiene in den Kleingartengebieten und im Sinne einer ordnungsgemäßen Entsorgung von Sperrabfällen aus privaten Haushalten entgegenzuwirken, haben wir eine veränderte Regelung für die Bereitstellung des zu entsorgenden Sperrmülls beschlossen. Vorrangiges Ziel ist dabei, von der anonymen und deshalb als Magnet für illegale Abfalllagerung wirkenden Bereitstellung des Sperrmülls am Rande der Kleingartengebiete wegzukommen und eine geregelte persönliche Übergabe des Sperrmülls vom Abfallbesitzer an das Entsorgungsfahrzeug zu etablieren.

Die mit der Sperrmüllabfuhr beauftragte "Entsorgung Nord GmbH" wird deshalb ab sofort mit allen Kunden, die als abweichende Abfuhradresse ein Kleingartengebiet angeben, einen Abholtermin vereinbaren an dem der Sperrmüll persönlich vom Kunden an die ENO zu übergeben ist.

Sollten sich hieraus noch Fragen ergeben, erteilt Mareike Sturm vom Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa Auskunft. Sie ist telefonisch unter 361-59388 und per Fax unter 361-96987 erreichbar.